wnorg-nachrichtenagentur

Cyberattacken fügen Wirtschaft Milliardenschäden zu

Berlin – Wirtschaftsspionage bedroht Deutschlands Unternehmen. Datenklau und Cyberangriffe nehmen deutlich zu, wie Untersuchungen zeigen. Vor allem der Mittelstand sei häufig Ziel von Datendieben, wie der Digitalverband Bitkom in einer Mitteilung schreibt. Dennoch fehle es in vielen Betrieben an Sicherheitsvorkehrungen, warnt die Initiative „Deutschland sicher im Netz“. Jedes zweite Unternehmen hierzulande sei nicht ausreichend für IT-Notfälle gerüstet.

Milliardenschäden entstehen der deutschen Wirtschaft pro Jahr durch Spionage und Angriffe aus dem Netz. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom belegt, dass es in fast jeder dritten Firma innerhalb der letzten zwei Jahre zu IT-Sicherheitsvorfällen gekommen ist. Dabei schlugen die Datendiebe in knapp zwei Dritteln der Fälle direkt in den Unternehmen zu. Täter waren der Umfrage zufolge in oftmals derzeitige oder frühere Angestellte.

Zunehmend erfolgt der Datenklau aber auch über das Internet. Rund 40 Prozent der befragten Betriebe gaben an, Opfer von Cyberattacken aus dem Netz geworden zu sein. Im Jahr zuvor habe die Quote laut Bitkom erst bei 30 Prozent gelegen. Das hochspezialisierte Know-how vieler Mittelständler stelle für Kriminelle eine lohnende Beute dar, so die Einschätzung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik.

Dringenden Nachholbedarf sieht der Digitalverband Bitkom in vielen Unternehmen mit Blick auf den IT-Schutz gegen Cyberattacken und Datenklau. Spezialsoftware könne beispielsweise einen IT-Angriff erkennen, Pflicht seien zudem regelmäßige Software-Updates sowie aktuelle Virenscanner und Firewalls. Erschweren lasse sich Datendiebstahl außerdem durch Zugangskontrollen für bestimmte Systeme oder die eingeschränkte Zugriffsberechtigung auf sensible Daten.

wnorg Ticker

Keinen Plan B kann besser sein

Panorama
Einem neuen Modell zufolge hindern Alternativpläne am Erreichen eigentlicher Ziele. Dabei komme es jedoch auch darauf an, wie viel Zeit in die Entwicklung des alternativen Plans gesteckt werde, so das Ergebnis der Psychologen der Universität Zürich. Generell sei der Plan B eine Methode, mit Unsicherheiten und Schwierigkeiten auf dem Weg zum Ziel umzugehen.

Kritik an Inkassodiensten

Panorama
Verbraucherschützer kritisieren, dass die Hälfte der Inkassoforderungen unrechtmäßig sei. Wie die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg berichtet, habe eine bundesweite Umfrage zu diesem Ergebnis geführt. Neben unrechtmäßigen Forderungen kritisieren die Verbraucherschützer auch, dass teilweise massive Drohungen ausgesprochen würden und die Gebühren überzogen seien.

Wie Klimaveränderung mit Vulkanausbruch in 1980ern zusammenhängt

Wissen
Ein Forscherteam der Plymouth University und der Sir Alister Hardy Foundation for Ocean Science hat ermittelt, dass globale Klimaveränderungen seit den frühen 1980er Jahren neben menschlichem Eingreifen auch auf natürliche Ereignisse zurückzuführen sind. Besonders entscheidend sei der Ausbruch des Vulkans El Chichón in Mexiko. In den Jahren nach dem Ausbruch seien weltweit Veränderungen aufgetreten, je nach Region zeitlich verzögert.

SUV behindern besseres Klima

Panorama
In den letzten Jahren ist nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes eine deutliche Tendenz zu einer höheren Motorleistung bei neu zugelassenen Fahrzeugen erkennbar. Dies sei vor allem auf steigende Verkaufszahlen von Geländewagen und SUV (Sport Utility Vehicles) zurückzuführen. Die CO2-Emissionen seien dadurch deutlich weniger gesunken, als dies mit Fahrzeugen mit weniger Motorleistung möglich gewesen wäre.

Unzulässige Sonderkosten bei Sehtests aufgedeckt

Panorama
Wer seine Sehstärke beim Augenarzt messen lässt, sollte bei der entsprechenden Rechnung dafür lieber genauer hinschauen. Wie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz aufgedeckt hat, berechnen 44 Prozent der Augenärzte unzulässige Sonderkosten. Insgesamt wurden 209 Augenarztpraxen telefonisch befragt. Grundsätzlich sei die Sehstärkenmessung durch die gesetzliche Krankenkasse abgedeckt, wenn der Patient Sehprobleme habe.

Initiative für Klimaschutz in Unternehmen

Panorama
Der Initiative „Science Based Targets“ haben sich bereits mehr als 100 internationale Unternehmen wie Kellogg oder Sony angeschlossen. Ziel der Unternehmen ist es, die CO2-Emmissionen zu senken. Das Besondere der Initiative: Die Ziele der Unternehmen richten sich nach Vorgaben von Wissenschaftlern, die ermittelt haben, was getan werden muss, um die Erderwärmung unter der 2-Grad-Schwelle zu halten.

Deutsche Bauern in schwieriger wirtschaftlicher Lage

Wirtschaft
Das Wirtschaftsjahr 2015/16 war für viele landwirtschaftliche Betriebe schwierig. Dies sei auf das Russland-Embargo, Konjunkturschwächen in asiatischen Ländern und gesättigte internationale Märkte zurückzuführen. Dies hat der Bauernverband in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hat das Problem erkannt und macht sich nun für eine Erhaltung der vielfältigen Landwirtschaft stark.

Neue Erkenntnisse zu häufigster Krebsart bei Menschen

Gesundheit
Forscher haben entdeckt, wie der Körper Hautkrebszellen selbst zerstört – und dass er es manchmal nicht leistet. Forscher der Universitäten Mannheim und Aachen haben nun beobachtet, wie der Körper eine Selbstzerstörung der Zellen auslöst. In einigen Fällen stellt sich jedoch auch der gegenteilige Effekt ein: Der Körper fördert die Krebszellen. Die Forscher wollen die Effekte nun näher untersuchen, um Behandlungsmöglichkeiten daraus abzuleiten.

Deutsche Bauern in schwieriger wirtschaftlicher Lage

Wirtschaft
Das Wirtschaftsjahr 2015/16 war für viele landwirtschaftliche Betriebe schwierig. Dies sei auf das Russland-Embargo, Konjunkturschwächen in asiatischen Ländern und gesättigte internationale Märkte zurückzuführen. Dies hat der Bauernverband in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hat das Problem erkannt und macht sich nun für eine Erhaltung der vielfältigen Landwirtschaft stark.

Was können hochautomatisierte Autos

Wissen
Bis 2020 wird hochautomatisiertes Fahren auf deutschen Autobahnen technisch möglich werden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Fraunhofer Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation mit Partnern durchgeführt hat. Vor allem Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung von mehr als 2 Milliarden Euro würde dies für die deutsche Wirtschaft bedeuten, so das Studienergebnis. Autos, die keinen Fahrer brauchen, seien hingegen in den nächsten Jahren noch nicht zu erwarten.