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Rückgang bei Organspenden alarmiert Mediziner

Berlin – Gefährlicher Mangel an Spenderorganen? Für das vergangene Jahr vermeldet die Deutsche Stiftung Organtransplantation einen erneuten Rückgang der Organspender. Noch immer sorge der Skandal um manipulierte Transplantationslisten für Verunsicherung, vermuten Experten. Auf der anderen Seite habe sich der Skandal auch auf die Auswahlkriterien für Transplantationen ausgewirkt. Dadurch sei die Zahl der Patienten auf den Wartelisten zurückgegangen.

Mediziner sind alarmiert. Die Zahl der Organspender ist 2014 bundesweit auf gerade einmal 864 geschrumpft, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation berichtet. Bereits 2013 hatten die Enthüllungen über manipulierte Transplantationslisten nach Ansicht von Experten dazu beigetragen, dass die Zahl der Organspender eingebrochen war. Damals war der Stiftung zufolge in der Spenderquote ein Minus von rund 16 Prozent im Vergleich zu 2012 zu verzeichnen.

In Deutschland warten nach Angaben der Stiftung rund 11.000 Menschen auf eine Organtransplantation. Zuletzt sei allerdings die Zahl der Patienten auf Transplantationswartelisten rückläufig gewesen. Nach Ansicht von Experten trage dazu bei, dass die Erfolgsaussichten einer Transplantation inzwischen kritischer abgewägt würden. Seit 2012 entscheide zudem ein mindestens dreiköpfiges Ärzte-Gremium und nicht wie häufig zuvor ein einzelner Arzt darüber, ob ein Patient auf die Warteliste gesetzt werde.

Um die Spendebereitschaft in Deutschland zu erhöhen, haben Bundesgesundheitsministerium und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in den vergangenen Jahren in Aufklärungskampagnen zur Organspende investiert. Umfrageergebnisse hätten gezeigt, dass das Thema in der Öffentlichkeit mittlerweile zunehmend präsent sei.

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Keinen Plan B kann besser sein

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Einem neuen Modell zufolge hindern Alternativpläne am Erreichen eigentlicher Ziele. Dabei komme es jedoch auch darauf an, wie viel Zeit in die Entwicklung des alternativen Plans gesteckt werde, so das Ergebnis der Psychologen der Universität Zürich. Generell sei der Plan B eine Methode, mit Unsicherheiten und Schwierigkeiten auf dem Weg zum Ziel umzugehen.

Kritik an Inkassodiensten

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Verbraucherschützer kritisieren, dass die Hälfte der Inkassoforderungen unrechtmäßig sei. Wie die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg berichtet, habe eine bundesweite Umfrage zu diesem Ergebnis geführt. Neben unrechtmäßigen Forderungen kritisieren die Verbraucherschützer auch, dass teilweise massive Drohungen ausgesprochen würden und die Gebühren überzogen seien.

Wie Klimaveränderung mit Vulkanausbruch in 1980ern zusammenhängt

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Ein Forscherteam der Plymouth University und der Sir Alister Hardy Foundation for Ocean Science hat ermittelt, dass globale Klimaveränderungen seit den frühen 1980er Jahren neben menschlichem Eingreifen auch auf natürliche Ereignisse zurückzuführen sind. Besonders entscheidend sei der Ausbruch des Vulkans El Chichón in Mexiko. In den Jahren nach dem Ausbruch seien weltweit Veränderungen aufgetreten, je nach Region zeitlich verzögert.

SUV behindern besseres Klima

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In den letzten Jahren ist nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes eine deutliche Tendenz zu einer höheren Motorleistung bei neu zugelassenen Fahrzeugen erkennbar. Dies sei vor allem auf steigende Verkaufszahlen von Geländewagen und SUV (Sport Utility Vehicles) zurückzuführen. Die CO2-Emissionen seien dadurch deutlich weniger gesunken, als dies mit Fahrzeugen mit weniger Motorleistung möglich gewesen wäre.

Unzulässige Sonderkosten bei Sehtests aufgedeckt

Panorama
Wer seine Sehstärke beim Augenarzt messen lässt, sollte bei der entsprechenden Rechnung dafür lieber genauer hinschauen. Wie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz aufgedeckt hat, berechnen 44 Prozent der Augenärzte unzulässige Sonderkosten. Insgesamt wurden 209 Augenarztpraxen telefonisch befragt. Grundsätzlich sei die Sehstärkenmessung durch die gesetzliche Krankenkasse abgedeckt, wenn der Patient Sehprobleme habe.

Initiative für Klimaschutz in Unternehmen

Panorama
Der Initiative „Science Based Targets“ haben sich bereits mehr als 100 internationale Unternehmen wie Kellogg oder Sony angeschlossen. Ziel der Unternehmen ist es, die CO2-Emmissionen zu senken. Das Besondere der Initiative: Die Ziele der Unternehmen richten sich nach Vorgaben von Wissenschaftlern, die ermittelt haben, was getan werden muss, um die Erderwärmung unter der 2-Grad-Schwelle zu halten.

Deutsche Bauern in schwieriger wirtschaftlicher Lage

Wirtschaft
Das Wirtschaftsjahr 2015/16 war für viele landwirtschaftliche Betriebe schwierig. Dies sei auf das Russland-Embargo, Konjunkturschwächen in asiatischen Ländern und gesättigte internationale Märkte zurückzuführen. Dies hat der Bauernverband in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hat das Problem erkannt und macht sich nun für eine Erhaltung der vielfältigen Landwirtschaft stark.

Neue Erkenntnisse zu häufigster Krebsart bei Menschen

Gesundheit
Forscher haben entdeckt, wie der Körper Hautkrebszellen selbst zerstört – und dass er es manchmal nicht leistet. Forscher der Universitäten Mannheim und Aachen haben nun beobachtet, wie der Körper eine Selbstzerstörung der Zellen auslöst. In einigen Fällen stellt sich jedoch auch der gegenteilige Effekt ein: Der Körper fördert die Krebszellen. Die Forscher wollen die Effekte nun näher untersuchen, um Behandlungsmöglichkeiten daraus abzuleiten.

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Was können hochautomatisierte Autos

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Bis 2020 wird hochautomatisiertes Fahren auf deutschen Autobahnen technisch möglich werden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Fraunhofer Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation mit Partnern durchgeführt hat. Vor allem Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung von mehr als 2 Milliarden Euro würde dies für die deutsche Wirtschaft bedeuten, so das Studienergebnis. Autos, die keinen Fahrer brauchen, seien hingegen in den nächsten Jahren noch nicht zu erwarten.